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Was leben wir unseren Kindern vor?

Heute bei einer Behörde in Deutschland sitzen zwei junge Leute, er ca. 20 Jahre, sie ca. 18 Jahre und warten auf ihren Aufruf. Derweil reden sie miteinander und ich wurde Zeuge ihrer Unterhaltung.

Sie:“ Ich benötige noch die Unterlagen von meinem Vater, aber ich weiß nicht ob er mich rein lässt.“

Er: „Wenn er dich nicht rein lässt, dann hole ich ein paar Jungs und wir machen ihn fertig.“

Sie: lachen

Es kommt ein ausländisch sprechender Mitmensch vorbei (er spricht in sein Handy)

Er: „Jo, du mich auch Alter!“

Zu seiner Freundin gewandt.

“ Wie heißt denen ihre Kirche?“

Sie:“Moschee.“

Er:“ Die bauen eine hier im Ort.“

Sie: „Ja, die machen das selbst.“

Er:“ Da muss man eine Rakete reinwerfen, wenn die alle drin sind!“

Natürlich sind diese beiden nicht repräsentativ, aber mir kam der Gedanke, kein Wunder, dass die junge Generation so redet. Die plappern doch nur das nach, was sie von Erwachsenen/der älteren Generation hören. Dieser junge Mann hat meiner Ansicht nach nur dumm daher geredet ohne sein Hirn einzuschalten. Es kam mir vor als wolle er der jungen Frau nur zeigen, was für ein toller Hecht er ist. Natürlich kennt man das, aus der eigenen Jugendzeit und trotzdem wurde mir mal wieder bewusst, dass wir die Vorbilder sind und dass unsere Jugend heute überhaupt nicht mehr weiß, was sie denken sollen. Wir leben ihnen Spaltung und gegenseitige Hetze vor. Sie wissen nicht wo sie hingehören und sind komplett verwirrt, durch die Verzerrungen der Medien und der Ambivalenz ihrer Eltern und Großeltern. Sie plappern nach und suchen sich Ideologien denen sie folgen können. So wird aus der Kritik an der Einwanderungswelle unserer Generation, vielleicht ein junger Mensch der sich dann mehr am rechten Rand unter den Rechtsextremisten wohlfühlt, es kommt immer darauf an was er in seinem Elternhaus, in seiner Schule und vor allem in den Medien mitbekommt. Sogar Kindergartenkinder hören so einiges und übernehmen meist die Ideologie der Erwachsenen, die um sie herum sind. Ein Kind, das in einem Umfeld aufwächst, indem der „Klimahype“ um sich greift und man wirklich glaubt CO2 sei schädlich und verantwortlich für die Erderwärmung, wird sich dieser Meinung anschließen, da die „Großen“ es ja wissen müssen und wird so, je nach dem wie aggressiv die Erwachsenen über dieses Thema kommunizieren, zu einem Linksradikalen.

Exkurs: es gibt Umweltverschmutzung , es gibt Überdüngung, es gibt die Abholzung des Regenwaldes usw. aber das beeinflusst nicht das Klima und die Veränderung dessen. Es hat so lange die Erde existiert massive Klimaveränderungen gegeben. Die Erde ist ein riesiger Organismus, der sich immer wieder verändert, etwas umbaut, sich entwickelt etc. so wie das ein menschlicher Organismus auch tut. CO2 existiert ist aber nicht dafür verantwortlich, dass sich das Klima ändert. Hier wird wie immer alles in einen Topf geworfen und Verwirrung gestiftet!

Dabei ist das ja alles so verdreht und verzerrt, dass man selbst Mühe hat, durch diese Verstrickungen durchzusteigen. Wie bitte sollen Kinder und Jugendliche, die noch keine Erfahrung haben und auch nicht wissen, dass das mal anders war da durchsteigen und die Ambivalenz verstehen. Hier fehlt den Kindern Struktur und ein liebevolles zu Hause bzw. eine Gemeinschaft, wo sie sich nicht nur mit den Medien beschäftigen, sondern wo gesunde und klare Erwachsene sind, die ihnen neutral erklären, was so los ist in dieser Welt. Neurale Information, das was die Aufgabe des ÖRR wäre, sollten sie von Erwachsenen in ihrer unmittelbaren Nähe erfahren. Und dann liebe Leute gehört das Facebook für junge Menschen bis 25 gesperrt, wenn man es unbedingt weiter konsumieren muss. Seit ich aus dem „Gesichtsbuch“ ausgetreten bin, fühle ich mich um ein Vielfaches besser. Auch „Instagram“ ist wirklich nicht nötig. Ich nutze nur „WhatsApp“ und „YouTube“ und jetzt noch „Human Connection, was wirklich schon genug ist. Unsere Kinder sind meiner Ansicht nach völlig überfordert und sind nicht mal mehr fähig Mitgefühl zu entwickeln.

Ich beobachte das mit großer Sorge und es macht mich sehr traurig und hilflos, wenn ich sehe, wohin die Reise für unsere Kinder und evtl. auch Kindeskinder geht! Auch die Sprache und die Wortwahl machen mir Sorgen. Was nur leben wir unseren Kindern vor? Wie können sie Liebe erfahren, wenn wir selbst nicht wissen was Liebe eigentlich ist? Solange wir Liebe mit Sex gleichsetzen wird sie verhandelbar sein und niemals ihrer wahren Bedeutung gerecht werden.

Lernt was Liebe ist und schenkt sie den Kindern, denn die brauchen sie am aller nötigsten!

©Jutta Velten

Jutta

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